Oktoberreise nach Dalmatien

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Nachdem mich die Dottores in meinen Reiseplänen eingebremst hatten, konnten wir erst am
1 Dienstag, den 7. Oktober auf die Reise gehen. Ganz klar im Kopf war ich bei der Abfahrt um 14 Uhr noch nicht, es war eine eher zähe Fahrt über Triest und Istrien bis nach Senj, wo wir die Nacht am örtlichen Stellplatz verbrachten. Das Wetter war wunderschön, angenehm warm und kein Wind. Gefahren heute: 334 km


2 Mittwoch, 8. Oktober
Am Vormittag (fühle mich wieder wie der Alte) spazierte ich durch die Altstadt auf die Festung, ganz tolles Gebäude mit herrlichem Ausblick auf Senj, Krk und andere vorgelagerte Inseln bis nach Rab. Gegen Mittag fuhren wir dann die Küstenstraße bei fast null Verkehr bis nach
Starigrad Paklenica und stellten uns auf den Camp Plantaza. Nachmittgsspaziergang dann in die Stadt, wir aßen überteuertes und geschmacksneutrales Pleskavica, der Tag endete mit einem sehr schönen Sonnenuntergang.
Um 20 Uhr rief mich Margot an und überbrachte mir die Todesnachricht von Walter, er wäre im Februar 68 geworden. Gefahren heute 101 km , gesamt 445 km


3 Donnerstag, 9.10.
Ein paar hohe Wolken ziehen den ganzen Tag herum, aber wieder warm (23 Grad) und windstill. Gegen Mittag spazierten wir wieder in die Stadt, kehrten auf einen Kaffee ein und statteten auch dem Tommy einen Besuch ab, für Mittag galt es, dalmatinischen Schinken und Käse zu kaufen. Den restlichen Tag dann Ruhe vor dem Auto.


4 Freitag, 10.10. - Kärnten frei und ungeteilt, unser Kärntner Nationalfeiertag.
Am Vormittag fuhren wir bei tiefblauem Himmel über die Bundesstraße zur Maslenicabrücke, dann durchs Land bis nach Biograd na Moro zum Lidl, danach die 9 km zurück nach Sv.Petar na Moru zum Camp SIME. Ein Grazer und ein Holländer sind noch da, am Nebenplatz stehen 5 Womos, es hat am Nachmittag 26 Grad. Gefahren heute: 79 km, gesamt 524


5 Samstag, 11. Oktober
Ein paar hohe Wolken, sonst keine Störungen. Wir radeln nach Biograd zur Eisdiele und wieder zurück, dann wird in der Sonne gesessen. Gegen Abend radle ich noch zum Studenac, morgen Sonntag haben alle Geschäfte und Bäckereien in der Nähe saisonbedingt geschlossen.


6 Sonntag, 12. Oktober
Wieder sehr sonnig und auch sehr warm. Während Brigitte beim WoMo die Stellung hält, radle ich zu Mittag nach Biograd, an der Strandpromenade habe ich gestern ein Lokal gesehen, das Gulas anbietet - und kroatisches Gulas ist sowas von gut. Und wenn es auch so wie hier nur 7 Euro kostet, ist es noch besser. Auf der Rückfahrt radle ich direkt am Meer entlang und sehe mehrere ganz tolle, familiäre Camps - leider alle geschlossen.
Der Tag klingt wieder mit viel in der Sonne sitzen aus, gegen Abend weht ein stärkerer Maestral, das Meer zeigt die Zähne und die Sonne geht wieder einmal vor unserem Fenster unter.


7 Montag, 13. Oktober
Am Vormittag ging es los, als erstes zum Lidl in Biograd, dann entlang der Magistrale zum (ganz gut besuchten) Camp Adriatic, kurz vor Primosten. Finden einen schönen Platz - zwar nicht in der ersten Reihe, aber passt auch so. Gefahren sind wir heute 81 km, gesamt auf unserer Reise bisher 605, insgesamt haben wir 3.185 km am Tacho. Und so wie jeden Tag, gibt es auch heute einen sehr schönen Sonnenuntergang.


8 Dienstag, 14. Oktober
So ein Tag, so wunderschön wie heute ... Am Vormittag spazierten wir zur Ambulanza, dann am Hafen entlang in die Stadt. Mittagessen gab es im Fortuna (1 a!!), das Eis nach dem Essen kam von einer der drei offenen Eisdielen. Der Rückweg direkt am Meer entlang (seit heuer bis zum Camp fertiggestellter Gehweg) war wunderschön. Der Tag gleitet mit Nixtun und Ärger über den (nicht immer) Sat-Empfang aus und am Camp staune ich über ein "Anhängsl" von einem schweizer WoMo.


9 Mittwoch, 15. Oktober
Wieder den ganzen Tag keine Wolke am Himmel, ca. 24 Grad. Ich radle der Hauptstraße entlang um die Halbinsel nach Galesnica und von dort zur "chinesischen Mauer", der Ostrica Wall aus dem 15. Jahrhundert. Zurück dann über den Berg mit tollster Aussicht auf Primosten und nach 31 km bin ich beim Rudino und verspeise einen bosnischen Eintopf.
Der Arzt von gestern hat mich für 20:30 bestellt. Ich spaziere gegen 19 Uhr an der Promenade entlang in die Stadt, kaufe mir ein Eis und bestelle im Rudino mein Oktopus-Peka für morgen Mittag. Dann weiter zur Ambulanza, "mein" Arzt hat Nachtdienst und zupft mir die Nähte kostenlos (natürlich gegen Trinkgeld) heraus, alles wieder (fast) wie vorher. Jetzt muss ich nur abwarten, wie die Narbe in einigen Monaten aussieht, dann kann ich ja eventuell eine Schönheits-OP andenken.


10Donnerstag, 16. Oktober
War direkt eine Wohltat, die Nacht ohne die Nähte. Gegen Mittag spazieren wir ins Rudino, das Peka wartet, auch die gebackenen Kalamari für Brigitte. Dann noch eine Salbe für meine Narbe in der Apotheke gekauft - und der Tag klingt wie üblich in der warmen Sonne vor dem WoMo aus, auch der Sonnenuntergang ist wieder spektakulär.


11Freitag, 17. Oktober
Der erste Tag ohne Sonne, aber trotzdem angenehmer Temperatur. Am Nachmittag radle ich in die Altstadt und spaziere zur Kirche, dann fahre ich weiter zur Statue "Jungfrau von Loreta" etwas außerhalb. Toller Panoramablick über die ganze Gegend, inklusive der sehr vielen neuen Appartementhäuser am Stadtrand.


12 Samstag, 18. Oktober
Am Vormittag leicht bewölkt, Mittags wolkenlos, gegen Abend wieder Wolken. Wir spazieren bis zum Camp Horizont, am Nachmittag radle ich in die Stadt auf ein Eis. Sonst: nix außer WSBK Lauf eins und am Abend der Sprint der Formel 1.


13 Sonntag, 19. Oktober
Die Entscheidung ist gefallen, morgen fahren wir weiter in den Süden. Aber erstmals gab es heute Frühdienst wegen dem dann doch langweiligen MotoGP-Lauf in Australien, zu Mittag spazierten wir an der Promenade entlang ins Fortuna auf unser Absciedsessen, am Nachmittag dann WSBK-Finale und am Abend ein sehr spannender Formel1-Lauf. Fotos gibt es keine, war zu faul für die Motivsuche.

14 Montag, 20. Oktober
7 Tage Camp kosteten 210,- Euro, gegen Mittag ging es los - der Küste entlang bis nach Solin bei Split, dann links ab zum Kastel Klis, das ich schon immer einmal anschauen wollte. Auch heute wollte ich - durch Baustellen fand ich aber keinen Parkplatz fürs WoMo.
Weiter auf der normalen Straße zum UNESCO-Erbe Stecci Tombstone, an mehreren Plätzen sind Grabmale aus dem 15. Jahrhundert zu sehen.
Rechts ab und die Gerade über das Gebirge an die Küste zur spektakulären Abfahrt nach Omis bzw. Makarska, um 16:30 waren wir in Zaostrog am Camp Viter. Der einst sehr familiäre Platz hat sich auch verändert, für einen Platz ganz vorne verlangen sie jetzt stolze 44,- €, ab der zweiten Nacht 41. Stellten uns halt weiter hinten hin ...
Km heute: 213, im Urlaub bisher 818, gesamt Kilometer am WoMo: 3.398, getankt habe ich heute 52 Liter um 70 Euro


15+16 Dienstag, 21. und Mittwoch 22. Okt0ber
Der angekündigte Regen blieb am Dienstag aus, allerdings auch die Sonne den meisten Tag. Wir spazierten bis zum Ende der langen Strandpromenade, das alte Hotel samt Bungalows ist durch einen gröberen Neubau ersetzt worden, nur der Pool ist übrig geblieben. Am Nachmittag radelte ich nach Drvenik bis zum Fährhafen, der Tag klingt mit ein bisschen WoMo-Pflege aus.
Der Mittwoch ist bis gegen Mittag regnerisch, dann kommt ab und zu die Sonne durch und wir spazieren am Meer entlang nach Drvenik auf einen Kaffee - los ist auch hier nicht viel bzw. ziemlich wenig. Am Nachmittag suche und finde ich den Fehler in der Verkabelung der Sat-Anlage, alles passt wieder. Ein Stecker hat intern einen Kurzen gehabt. Anmerkung: passte nur für ein paar Stunden, irgendwas spinnt komplett.


17 Donnerstag, 23. Oktober
Ein Tag ohne Sonne, dafür Regen und Wind am Abend. Am Vormittag spazieren wir in Richtung Gornje Selo, einem nur mehr von wenigen Leuten bewohnten Dorf 2 km außerhalb von Zaostrog am Fuße des Gebirges. Drei Kirchen (St.Roch aus dem 17., St. Barbara mit Friedhof aus dem 14./15. Jahrhundert und die neuere Kirche St.Barbara von 1872) - kein Kaffeehaus oder sonst was. Nur ein Baum mit reifen Granatäpfel, ich rette ein paar vorm verfaulen.
Morgen wollen wir weiter über die große neue Brücke auf die Halbinsel Peljesac, 119 Euro kosten die 4 Nächte hier am Camp Viter.


18 Freitag, 24. Oktober
Gutes Wetter war angesagt - und gutes Wetter haben wir auch. Entlang der Küste, an Ploce vorbei, dann durch das Mandarinengebiet (5 Kilo um 7 Euro fahren mit) zur tollen Peljesac-Brücke. 3 Km vor Orebic stellen wir uns auf den Camp Lavanda. Ziemlich voll, alles offen. Und traumhaftes Wetter. Sehr gut.
Heute sind wir 98 km gefahren, im Urlaub bisher 916. Gesamtstand: 3.496


19+20 Samstag, 25. und Sonntag, 26. Oktober
Ein wunderschöner und sonniger Samstag. Ich mache ca. 2 Kilo Mandarinen-Orange-Ananans-Marmelade, sonst gibt es keine Aktivitäten. Am Sonntag auch nicht, es ist regnerisch und im Restaurant wird das Lamm vom Grill wegen zu wenig Interessenten abgesagt. Schade. Und bei meinem Abendspaziergang erwischt mich ein Regenguss.


21 Montag, 27. Oktober
Heute spazieren wir der schönen Strandpromenade entlang bis in den Fährhafen von Orebic, am Nachmittag verarbeite ich die restlichen Mandarinen zu Marmelade, zu den 5 Gläsern vom Samstag sind 7 weitere dazu gekommen.


22 Dienstag, 28. Oktober
Heute fahren wir mit den Rädern und der Fähre auf die nahe Insel Korcula. Wunderschöne Altstadt, tolle Gassen und Häuser. Und das alles bei sommerlichen Temperaturen. Der gegrillte Ocotopus danach hat besonders gut geschmeckt.


23 Mittwoch, 29. Oktober
Das Schönwetter hält an, heute radle ich zum Kloster Orebic, das ca. 250 Höhenmeter über dem Meer liegt, 5,5 km vom Camp entfernt. Sehr schöne Anlage samt Friedhof - und eine Aussicht auf Korcula, sehenswert! Der Tag vergeht dann wie üblich.


24 Donnerstag, 30. Oktober
Den ganzen Tag wolkig, teilwleise windig - aber trocken und bis zu 19 Grad warm. Ich verstaue Tisch und Sessel, Mittagessen wieder im sehr guten Restaurant am Camp. Der Platz hat sich ziemlich geleert, gegen Abend sind wieder ein paar Autos gekommen.

25 Freitag, Weltspartag, Heimreisetag
Bewölkt, aber warm - und wir reisen am Vormittag ab. Die 7 Nächte kosten inkl. Taxen 180 Euro. Bei Ploce fahren wir auf die Autobahn und entgegen der ursprünglichen Planung nicht in Senj ab, sondern weiter zum Grenzübergang Bosiljevo. Maut: 44,30, der Diesel ist in Kroatien mit 1,39 auch recht günstig, also tanke ich voll. Dann fuhren wir über Zuzemberk auf die Autobahn Laibach und nach einem Einkaufsstop beim Lidl Wernberg waren wir wieder daheim.
721 km waren es heute, gesamt im Urlaub 1.637 und 4.217 km hat unser WoMo jetzt am Tacho.